Rhythmische Massage nach Dr. med. Ita Wegman

 
Die befundbezogene Griffqualität ermöglicht eine individuelle Behandlung der Patientinnen und Patienten, wie ein Gespräch im Gewebe. Die Heilungskräfte des Rhythmischen Systems werden angeregt, Einseitigkeiten im Organismus auszugleichen und wieder in harmonische Beziehung zueinander zu bringen.
 

Wirkung
Die Rhythmische Massage bringt die verschiedenen Aspekte von Geist, Seele und Leib wieder in harmonische Beziehung zu einander. Sie regt das Verbinden und Lösen der geistig-seelischen und ätherisch-physischen Kräfte an. Die Griffqualitäten werden gezielt und angepasst eingesetzt. Sie können durchwärmend, entspannend oder belebend sein.
Es werden auch die Organe Herz, Niere, Blase, Leber und Milz mit speziell sanften Massageformen unterstützt. Die Massage bewirkt eine Verbesserung der allgemeinen Durchblutung und der Lymphgefäss-Motorik sowie eine Regulierung der Spannungsverhältnisse der Muskulatur und des Bindegewebes. Auch verschiedene vegetative Funktionen wie zum Beispiel die Atmung, die Verdauung, der Schlaf-Wach-Rhythmus und die Infektabwehr können durch die Rhythmische Massage positiv beeinflusst werden.

Die herkömmlichen Indikationen der Massage werden erweitert. So unterstützt sie die Heilungsprozesse bei vielen Krankheiten der Inneren Medizin, rheumatischen Beschwerden, nach Unfällen und Operationen, aber auch in der Kinderheilkunde, Geriatrie und Psychiatrie. Besonders bei akuten Erschöpfungszuständen und in der Rekonvaleszenz ist die Rhythmische Massage wirkungsvoll.


Durchführung
In der Rhythmischen Massage werden nur naturreine Öle und Salben verwendet, die jeweils auf das entsprechende Krankheitsbild, beziehungsweise das Behandlungsziel abgestimmt sind.
Dauer ca. 30 Minuten mit anschliessender Nachruhe.
Regelmässige Behandlungen fördern und unterstützen ihre Gesundheit.
Die Kosten für Behandlungen mit Rhythmischer Massage werden teilweise von der Zusatzversicherung für Komplementärmedizin übernommen.
 

Herkunft
Die anthroposophische Heilkunde wurde vom österreichischen Wissenschaftler und Philosophen Rudolf Steiner (1861-1925) entwickelt. In Zusammenarbeit mit der holländischen Ärztin Ita Wegman (1876-1943) kombinierte er seine Ideen und sein Menschenbild mit den bestehenden Methoden der Schulmedizin und entwickelte daraus um 1920 die anthroposophische Medizin. Bereits 1921 entstanden in Arlesheim (Baselland) und Stuttgart erste klinische Einrichtungen, in denen der neue medizinische Ansatz praktisch zur Anwendung kam. Darauf aufbauend hat sich die anthroposophische Medizin im Lauf der Jahrzehnte über die ganze Welt verbreitet.

Ausgehend von den Erkenntnissen der anthroposophischen Medizin überarbeitete Ita Wegman die Methoden der klassischen schwedischen Massage. Gemeinsam mit Dr. med. Margarethe Hauschka, welche am Klinisch-Therapeutischen Institut in Arlesheim als Ärztin tätig war, entwickelte sie die Rhythmische Massage. Diese Form der Massage kann als Erweiterung der klassischen Massage angesehen werden und gehört seit den 1930er Jahren zu den gebräuchlichen Behandlungsmethoden der anthroposophischen Medizin.

Kontakt für den IFRMTT Unda Niedermann unda.nw@bluewin.ch

Aoine Landweer-Cooke info@aoinelandweer-cooke.com